Nächster  öffentlicher Termin:
     
25.11.2017 Brilon, Celtic Corner 21:00 Uhr
     

20.11.2017

kaltes Wochenende in der Eifel und im Hunsrück

Direkt als Einleitung erst einmal einen ganz fetten Dank und vollste Anerkennung an all die unermüdlichen und hart kämpfenden Kneiper in diesem Land. Diesen Job, in einem Staat wie diesem, der einfach alles nur noch gegen die Wand fahren lässt, weiterhin auszuführen, ist aller Achtung und allen Respekt wert. Ohne Menschen wie auch Markus vom Rampenlicht in Prüm oder Annette vom Pitcher in Morbach, wo wir am vergangenen Wochenende zu Gast sein durften, sähe es sehr duster aus.

 

Dazu kommt eine Einwohnerschaft, die sich anscheinend nur noch für Familienevents zu interessieren scheint, genau so, wie unsere verdammten Politiker sich das vorstellen - Brot und Spiele. Da hat wenigstens keiner mehr Zeit sich um Politik Gedanken zu machen. Adolf hätte seine helle Freude an diesem Deutschland 2017. Im Radio läuft nur noch "deutsche" Einheitssoße, von Nichtskönnern, die früher lediglich zum Klassendeppen getaugt hätten. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen sendet nur noch "deutsche" Heimatfilme und das alles zahlen wir auch noch mit unseren Zwangsabgaben. Programmzeitschriften wie die TV Movie bewerten jeden "deutschen" Grützenfilm mit einem roten Stern, während es bei ausländischen Filmen nur noch graue bis ganz miese Sternchen hagelt, es sei denn es sind hoch-dekorierte Schauspieler am Werk, mit denen man es sich nicht verscherzen möchte.

 

Unsere Kinder werden nur noch in Krippenplätzen, KiTas, Kindergärten und Schulen von "staatlich examinierten" Kräften nach "deutschem" Einheits-Standard erzogen. Selbst die Fußball-Übertragungen im Radio, auf der Fahrt zum Gig, werden einem mittlerweile durch Quoten-Kommentatorinnen und Moderatoren, die sich selbst für wichtiger als die Spiele halten, verdorben. Rock ist ohnehin verboten und verpönt. Kein Wunder das die Kneipen zunehmend leer bleiben. Ok, man könnte natürlich auch sagen "Es liegt daran das Ihr so Scheiße seid", ... na klar, gegen solche Koryphäen wie Mark "Eddy the Eagle" Foster, die Stück für Stück auf einem Ton rumlullen und sich den Hals brechen, wenn sie mal nen halben Ton höher gehen sollen, können wir natürlich nicht anstinken.

 

Deshalb noch einmal:

Einen ganz ganz fetten Dank an Euch Kneiper, die Ihr uns immer wieder bucht und nicht aufgeben !!! Ihr seid die Größten !!!

 

Kommen wir aber nun zu den Gigs selbst. Den Anfang machten wir am Freitag in Prüm in der Eifel. Zum ersten Mal in diesem Herbst zeigte das Thermometer -1° - klar Eifel halt. Mit einer frisch vom Gitarrenbauer eingestellten 12-saitigen machte ich mich auf den Weg. Die innere Stimme sagte schon am Morgen "Vergiß die Ersatzgitarre nicht". Aber wir waren schon ordentlich beladen, da wir endlich mal wieder alles aufbauen konnten und ausserdem, die Klampfe ist doch frisch überholt. Also hörte ich nicht zu. Aus Schaden wird man klug und ab jetzt nie wieder ohne Ersatz. Irgendwie klang das gute Stück beim Soundcheck, als wäre daraus ein Percussion-Instrument gemacht worden. Die hohen Saiten klangen nach Tambourine und wenn man nur leicht auf den Korpus klopfte, hatte man ein perfektes Cajon. Nach langem Drehen fanden wir schließlich eine einigermassen erträgliche Einstellung und der Gig konnte beginnen. Bei einem redseligen, jungen Publikum weiß man nie so recht wo man steht. Deshalb freut man sich schon über jeden Toilettengänger, der im Vorbeigehen unerwarteter Weise anerkennend den Daumen nach oben streckt. So erfuhren wir also wieder erst in Einzelgesprächen, nach einem 4 Stunden Gig, wie geil wir waren :). Na, die Kneiper kriegen ja auch nicht nach jedem prachtvoll gezapften Bier Applaus und im Laufe der letzten Jahre haben wir ja auch gelernt damit umzugehen. Deshalb, einen lieben Dank an Euch Prümer und bis nächstes Jahr. Markus und Crew hatte ich schon erwähnt? Ihr wart ebenfalls, wie immer, super.

 

Den Tag danach verbrachten wir erst einmal im Musikhaus Müller in Daun. Hier wurde die geliebte Takamine von Carsten Reetz, dem ortsansässigen Gitarrenbauer, inspiziert und in Stand gesetzt. Großartige Arbeit und das an einem Samstag Nachmittag, wo er eigentlich schon längst zu Hause sein wollte. Vielen Dank, Carsten. Deshalb machen wir auch gerne mal Werbung für seine Limitless Custom Guitars.

 

Dann ging's endlich weiter nach Morbach. Nachdem auch hier die Lichter für das Bitburger Festival, wie übrigens auch im Rampenlicht Prüm, ausgegangen waren, hatte Inhaberin Annette uns zum ersten Mal persönlich eingeladen. Das Ganze lief relativ kurzfristig ab, weil Annette sich nach einem passenden Termin in der Nähe erkundigte, an den sie sich dran hängen wollte. Momentan war das aber leider nur der Auftritt in Prüm, der 2 Wochen nach ihrem Anruf anlag. Nicht viel Zeit für die Planung und Werbung. Dafür war es noch relativ gut besucht. Allerdings ist das Pitcher auch recht groß. Da hätte die Chefin noch ein paar Besucher gebrauchen können, um auf ihre Kosten zu kommen. Wir waren mit unserem Publikum durchaus zufrieden. Die Leute haben zugehört und waren dabei. Mehr verlangen wir nicht. Deshalb auch Euch Unerschrockenen, einen ganz großen Dank für einen schönen Abend und vielleicht ja doch nochmal bis bald Annette ;).

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05.11.2017

Bünde Live !

Der letzte Gig unserer kurzen Kneipenfestival-Reihe von Gastro Events, führte uns gestern nach Bünde. Hier waren wir in den letzten Jahren regelmäßig im "Schröder's Bistro" zu Gast. Ende 2016 gab es dann den Wechsel. Lutz Schröder orientierte sich beruflich neu und übergab den Laden an Melissa Ay, die daraus das Buginithi anno 853 machte.

 

Unsere Erwartungen an "Bünde Live !" waren nicht all zu hoch. In den letzten Jahren hatten wir hier kuriose Dinge erlebt. Zur Bundesliga Übertragung war der Laden rappelvoll und im Anschluß wurde das Schröder's offensichtlich als Treffpunkt genutzt. Wie auf ein geheimes Zeichen verliessen dann, mit unserem Start, alle Besucher das Lokal und wir spielten stellenweise sehr intime Konzerte. Wir waren also auf einen entspannten Abend eingestellt. Die erste Überraschung erlebten wir schon bei der Ankunft: Unsere neue Gastgeberin war super gelaunt und bester Dinge, ganz anders als unser "knurriger" Lutz :). Zur Einstimmung gab's ersma Kürbissuppe - lecker. Zur Feier des Tages bescherte uns der DFB auch noch das Topspiel Dortmund - Bayern (1:3) bei Sky. Das hieß - volle Bude. Aber das kannten wir ja schon ;). Doch dieses Mal sollte tatsächlich alles ganz anders kommen. Die Bünder waren kaum wieder zu erkennen. Sie läuteten den Abend zwar mit lautstarker Unterhaltung ein, was es für uns schwer machte sich auf die Musik zu konzentrieren, aber nach und nach tauchten sie in unsere Songs ein. Natürlich gab es auch hier einen ständigen Publikumsaustausch, ist ja der Sinn eines Kneipenfestivals, aber ein sehr großer Stamm blieb uns von Anfang bis Ende erhalten ... und das Buginithi war immer sehr gut mit einem grandiosen Publikum gefüllt. Wir hätten die ganze Nacht spielen können. Aber die Müdigkeit holt einen spätestens auf der Autobahn ein. Deshalb muß man leider irgendwann ein Ende finden und wir verabschiedeten uns um 01:30 Uhr, nach 4 1/2 Stunden Dauerprogramm von einem fantastischen Publikum, bauten ab und traten die Heimreise an. 04:30 Uhr im Bett :(

 

Danke Euch Allen und, wie immer, besonders unserer Crew. In diesem Fall Melissa und ihr Team. Gastro Events sagen wir Danke für 3 tolle Festivals in Folge. Ein "Extra-Dank" geht ausserdem noch an Jona's starke Gitarren-Unterstützung bei "Lady In Black".

 

Hoffentlich bis nächstes Jahr.

02.11.2017

Dorsten Live !

Beim Kneipenfestival Dorsten Live ! waren wir am vergangenen Samstag in der Gaststätte Holsterhausen zu Gast. Zum ersten Mal hatten wir einen eigenen Betreuer. Peter umsorgte uns wie ne Mutter, sorgte für Essen, zeigte uns die Räumlichkeiten und unterhielt uns mit seinen Anekdoten aus seiner Zeit als Fussballprofi (u.a. bei Fortuna Düsseldorf) - mega klasse. Vielen Dank dafür, Peter. Überhaupt, war auch die Mannschaft um Chefin Silvi richtig großartig und das Mahl vom Feinsten. Solltet Ihr mal in Dorsten-Holsterhausen sein, unbedingt hier essen.

 

Besuch aus Schermbeck und Bottrop hatten wir auch. Frauke feierte ihren Geburtstag mit uns und ihren Freunden. Schön wenn sich einige Leute immer mal wieder an uns erinnern und dann irgendwo auftauchen.

 

Ach ja, gespielt haben wir ja auch noch. Rappelvoll war es gleich zu Beginn. Leider lag die Stadtschänke ein bisschen entfernt von den anderen Locations. So zogen einige Leute nach und nach mit dem Shuttle-Bus ab, aber es kamen kaum Neue an. Natürlich blieb uns ein gut gelaunter Stamm. Nur für Silvi tat es uns ein bisschen leid. Erst als wir eigentlich gerade Feierabend machen wollten, fiel eine neue Busladung ein. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen und machten Überstunden. Aber irgendwann musste dann doch Schluß sein, denn die Dorstener Polizei rückte ebenfalls an - natürlich nicht als begeisterte Fans. Pech für die Rückkehrer, die gerade mit dem Shuttle ankamen als wir einluden.  "Ihr wart die besten, schade das wir nicht geblieben sind!" war alles was sie noch sagen konnten. Na also, dann beim nächsten Mal.

 

Vielen Dank an die komplette Stadtschänke Belegschaft, insbesondere Peter, unseren Schermbeckern und Bottropern, dem Team von Gastro Event und natürlich allen Besuchern. Bis zum nächsten Mal ... und dann steigt hoffentlich auch Agram mit seiner Bouzouki ein ;)

24.10.2017

Nacht der Bands, Bad Oeynhausen

Letzten Samstag waren wir bei der Nacht der Bands in Bad Oeynhausen zu Gast. Gleich bei unserer Ankunft empfing uns ein gut gelauntes Team im Hotel Mercure. Die Arbeitsatmosphäre scheint hier mal richtig gut zu sein. Alle freuten sich uns zu sehen und hatten richtig Bock auf den Abend. Ein "dummer" Spruch jagte den nächsten, genau so sieht das aus wenn die Chemie stimmt. Die richtige Position für uns zu finden war erstmal nicht ganz so einfach, denn die Bar des Hotels ist sehr klein und geht nahtlos in den Empfang über. Da der Check In für den Tag aber schon fast gelaufen war, platzierten wir uns in der Eingangshalle.

 

Ungewohnt früh, ging es um 19:00 Uhr los. Der Laden war rappelvoll, die Gäste natürlich noch nicht und bei den, von Natur aus eher verklemmten, Deutschen war das mit dem Mitsingen zu dieser Zeit natürlich noch nichts. Aber egal, wir hatten ein aufmerksames Publikum, das zwar nicht mit uns sprechen wollte, dafür aber konzentriert zuhörte und ordentlich Applaus spendete. Somit konnten wir uns in der Setlist frei bewegen und die Songs spielen, auf die wir gerade am meisten Bock hatten. Am Ende waren alle zufrieden und wir kamen überein, auch im nächsten Jahr wieder hier zu Gast zu sein. Wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen mit Euch. Unser Dank gilt der tollen Mercure-Crew. Behaltet Euch Eure gute Laune. Danke aber auch an alle Besucher und natürlich dem Team von Gastro Events, die für den Abend verantwortlich waren.

Post aus der JVA Wuppertal

Schon vor einigen Tagen erhielten wir den neuen "Hausalarm", das Gefangenen Magazin der JVA Wuppertal-Vohwinkel. Neben vielen Einblicken in das Leben eines Gefangenen, enthält diese Ausgabe auch einen Bericht zu unserem letzten Konzert in der JVA, den wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Wir sagen vielen, lieben Dank an Euch, zu einen für das Magazin selbst und zum anderen für dieses tolle Review.

Hausalarm JVA Wuppertal-Vohwinkel

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15.10.2017

Update ...

Es liegen wieder einige richtig gute Konzertwochenenden hinter uns und wir waren in letzter Zeit ein bisschen nachlässig mit unserer Berichterstattung. Auf der anderen Seite ward Ihr allerdings auch sehr zurückhaltend mit Euren Gästebuch-Einträgen, näh? :)

 

Wir wollen also im Schnelldurchlauf mal eben Danke an alle Gäste und Veranstalter sagen.

 

Das Höseler Schützenfest in Ratingen war wohl für alle eine Riesenenttäuschung und die Verantwortlichen des Höseler Schützenvereins sind auch ziemlich ratlos darüber, wie sie wohl endlich wieder mehr Gäste zu ihrem Fest locken können. Wenn ich mir dazu die Besucherzahlen der Ratinger Ice-Aliens ansehe, frage ich mich allen Ernstes was aus meiner einstigen Heimatstadt geworden ist. Hier hat früher immer der Bär gesteppt. Aber irgendwie scheint diese tolle Stadt in Lethargie zu erstarren. Sehr schade eigentlich. Herzlichen Dank an alle die da waren und natürlich der Höseler Schützengemeinde.

 

Das Sommerfest vom Wohnhaus Neumühl in Duisburg ist mittlerweile zur festen Größe im Hombres Kalender geworden und alle Verantwortlichen und Mitwirkenden machen einen riesigen Job ... und wo gibt es schon einen rockenden Pfarrer. Einfach wieder genial. Danke Euch allen und Klaus natürlich im speziellen. Dazu natürlich auch an den Messiah's Kiss Alex, der uns damals vermittelt hat.

 

Zum 2. Mal waren wir auf der Vredener Kirmes. Mit dem leicht veränderten Standort waren wir diesmal mittendrin und das war auch gut so. Sah es anfangs noch so aus als hätten wir das falsche Publikum versammelt, änderte sich das aber schnell und es wurde eine richtig gute Party. Danke an Chantal und ihre Herzblut Crew, sowei der Belegschaft des Degener Pütt's.

 

ZU Budde vom Marktbrunnen in Weiskirchen haben wir uns ja schon im Vorbericht zum Kultursterben ausgiebig ausgelassen (s.u.). Dem gibt es auch nichts hinzuzufügen. Das Saarland war mal wieder Bombe. Hier ist die Welt noch in Ordnung, mit lockeren Malochern anner Theke, die sich auch schon am Nachmittag zum dumm-sabbeln treffen - einfach nur urig und geil. Macht weiter so, Jungs.

 

Werl, No. 30 und früher Bude 41: Andreas müsst ihr einfach mal erlebt haben. Geiler Typ, der die Ruhe weg hat. Wir spielten zum Spareribs Abend auf und, verdammt, das waren die geilsten Rippchen meines Lebens, auch wenn ich sie nur kalt genießen durften. Selbst die Reste hab ich noch zum Frühstück verputzt und wünschte mir mehr. Dazu ein mega tolles Publikum. Das alles schreit nach Wiederholung. Ihr wart großartig. Danke.

 

Genauso ein einzigartiger Typ ist Holzi in Quakenbrück. Mit nord-deutscher Ruhe zieht er seinen Stiefel durch. Zum 2. Mal für uns auf dem Burgmannsfest. 7 Uhr aufstehen ist für nen Musiker natürlich mächtig früh, aber den Abend zuvor hatten wir ja frei. Zwar können Familien auf solch einem Fest, besonders morgens, ziemlich ignorant sein, wir hatten trotzdem unseren Spaß und kommen gerne wieder. Danke Holzi und allen anderen Beteidigten.

 

Zu Gütersloh und Paderborn brauchen wir wohl nix mehr sagen. Nicht umsonst sind wir 4-5 Mal im Jahr zu Gast und jedes Mal ist es ein Fest, besonders wenn mal wieder, wie zuletzt in Paderborn, Engländer anwesend sind. Schade das ich die richtige Zeit mit den "Besetzern" nicht mehr erleben durfte. War bestimmt jedes Mal ne richtige Party. Also, Ihr Lieben, bis bald.

 

Und dann gestern Abend Siegen. Bei Live Music Hopping waren wir in der Galerie zu Gast. Frank, der Kneiper, auch wieder so ein Unikum. Dazu ein hammer-geiles Publikum, da mussten wir einfach überziehen. Ohne Übertreibung, Siegen, Ihr wart so ziemlich das Highlight bisher. Da kann sich der Rest der Republik eine ganz fette Scheibe abschneiden. Euch allen einen richtig dicken Dank. Der gilt natürlich auch unseren Veranstaltern von Fun Concept und der Galerie Crew. Frank, mach weiter. Du bist der richtige Typ für den Job.

 

So, getz aber Computer aus. Bis bald.

11.09.2017

Das Kultursterben geht weiter ...

... aber zum Glück gibt es ja noch Typen wie Budde, vom Marktbrunnen in Weiskirchen.

 

Schon in den letzten Jahren konnte Weiskirchen nicht mehr an der Bitburger Musikfestival Reihe teilnehmen, weil der Ort nur auf 4 Kneipen kam. Budde ließ sich aber schon damals nicht beirren und zog, zusammen mit seinem Bitburger Aussendienstler Hans-Jürgen, das Festival in Eigenregie auf.

 

Seit diesem Jahr regiert bei der Bitburger ein neuer Marketingleiter, der die Musikfestival-Reihe zunächst einschränkte und nun komplett strich. Seit vielen Jahren war Horst Friedrich und seine Agentur "Real Stars" als Organisator für dieses Kneipenfestival, sowie dem KöPi Music Special veranwortlich. Er hatte damit großen Anteil daran, dass Dos Hombres damals den Mut fassten Musik beruflich zu betreiben. Mit 10 - 15 Gigs pro Jahr, war das Bitburger Musikfestival für uns eine sichere Basis. Deshalb bedanken wir uns bei Horst für all die Jahre der sehr guten Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.

 

Zum Glück sind wir mittlerweile breiter aufgestellt, so dass wir uns momentan noch keine all zu großen Sorgen machen. Trotzdem merken natürlich auch wir das Kneipensterben. Einige Kerle stehen aber trotzdem wie eine feste Burg in der Brandung. Budde in Weinkirchen ist solch ein Typ. Denn auch in diesem Jahr zog er sein Bitburger Festival mal wieder alleine auf, unterstützt von "seinem" Aussendienstler Hans-Jürgen. Wir alle, ob Besucher, Bands oder die restlichen Kneiper, können uns gar nicht genug für sein Engagement bedanken. "Budde - Du bist einzigartig!" und deshalb sagen wir ganz fett: "DANKE" für das großartige Festival am vergangenen Samstag und freuen uns auf's nächste Jahr. Natürlich sagen wir auch Danke an alle zahlreichen Besucher und vor allem an Michael aus Lebach, für seine spontane Performance, dem begleitenden Dad und unserem Hardcore Duo Klaudia und Jean-Pierre. Wir hoffen JP hat seine 5 Mitternachts-Bratwürste gut verdaut :).

21.08.2017

Soest und Paderborn

Das war's: Genau an solche Abend denkt man, wenn man an einzigartige Konzerte denkt. Ihr Soester habt uns einen solchen Abend letzten Freitag im Alten Schlachthof beschert. Was für ein geiler Abend, mit vielen Freunden. Von der ersten bis zur letzten Minute habt Ihr Gas gegeben und Euch ebenfalls keine Atempause gegönnt. Alle aufzuzählen bei denen wir uns für den Besuch bedanken wollen, sprengt hier den Rahmen. Herausheben möchten wir aber Rob und Michael für's "sammeln", Alex und Dave für die einzigartige Rockshow bei Smoke und natürlich bei Henry und der Crew des Schlachthofs. Dazu gibt es ein unendliches dickes "Thank you" an die einzigartige Kelsey, die zwar an diesem Abend nicht dabei sein konnte, die aber seit vielen vielen Jahren (alleine die Hombres sind am 19.12. seit 10 Jahren dabei) die Pub Music Night und den Soester Sommer organisiert. Wir und alle anderen Bands, die im Laufe der Jahre hier zu Gast sein durften, können Dir gar nicht genug danken, für all die Mühe, die Du Dir immer wieder machst, ohne irgendetwas dafür zu bekommen. Deshalb noch einmal: "Thank you, thank you, thank you. You're the greatest, Kelsey!"

 

Erwartungsgemäß ging es am nächsten Tag in Paderborn ruhiger zu. Wie wir von Crew' Chefin Nicole erfuhren, ist der August seit Jahren der besucherschwächste Monat in der Auld Triangle. Dafür war es dann doch bei uns sehr gut besucht. Vielen Dank Euch allen und natürlich besonders der Triangle Crew. Wir sehen uns schon am 07.10. wieder.

 

Nächsten Samstag geht es dann zum Höseler Schützenfest in Ratingen. Um 20:00 Uhr geht es mit Comedy los. Ab 22:00 Uhr starten wir.

Langenberg unplugged

3 Duos drehten letzten Samstag auf dem Platz vor der alten Kirche in der Langenberger Altstadt ihre Runden und zogen von Tisch zu Tisch. Neben den Hombres war noch unsere Freundin Kelsey Klamath dabei. Sie hatte sich mit Peter an diversen Instrumenten verstärkt. Die "Proms On The Road" hatten die kürzeste Anreise, denn sie wohnen quasi umme Ecke.

 

Sah es am Nachmittag noch so aus als wolle der Wettergott uns allen einen Strich durch die Rechnung machen, riss pünktlich um 18:00 Uhr der Himmel auf. Zu dieser Zeit war der Platz noch spärlich besucht. Aber mit der Sonne kamen auch die Gäste und so wurde es doch noch ein sehr schöner Abend. Veranstalter Markus Balzer und die mitmachenden Gastronomen hatten sich allerdings doch ein paar Leute mehr erhofft. Irgendwie wird es immer schwieriger die Leute vor die Tür zu locken. Dann darf man sich auch nicht wundern wenn in den Städten bald gar nichts mehr passiert. Ihr selbst habt es in den Händen, Leute. Geht mal wieder auf die Strassen und in die Kneipen, denn ansonsten ist es bald Essig mit dem Kulturleben und dann will es wieder niemand gewesen sein.

 

Auf manche Dinge kann man sich allerdings immer verlassen. Die Kirchenglocken läuteten, wie aus den letzten Jahren gewohnt, pünktlich von 18:45 - 19:00 Uhr und zwangen uns damit frühzeitig zu einer Pause. Und auch auf den Regen ist in Deutschland immer Verlass. Pünktlich zum Feierabend um 22:00 Uhr öffneten die Wolken wieder ihre Schleusen, obwohl die Meteorologen natürlich wieder ganz was anderes vorher gesagt haben. Wofür gibt es diese Vögel eigentlich :). Na, egal, Hauptsache während unserer Auftritte blieb es trocken.

 

Wir danken Euch allen für diesen tollen Abend und wollen Markus ganz viel Mut machen "Langenberg Unplugged" auch im nächsten Jahr nochmal eine Chance zu geben. Immer nach der Devise: "It's a dirty job, but someone's gotta do it!". Keep goin', Markus - Du bist der Größte und ohne Leute wie Dich, wäre dieses Land ganz schön am Arsch.

05.08.2017

Herdecke

Was für ein geiler Abend gestern im Shakespeare, Herdecke. Die 2 einhalb Stunden vergingen wie im Flug, bei diesem fantastischen Publikum. Danke Euch allen und natürlich besonders Nath und seiner Crew. Wir sehen uns im Februar.

 

Heute geht's weiter bei Langenberg unplugged in Velbert. Hoffentlich wird das Wetter noch.

27.07.2017

Neue Website online ...

Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Aussehen unserer Website. Mit dem neuen Paket verfügen wir nun auch über eine passende mobile Ansicht. Wir freuen uns auf Eure Meinungen.

 

PS: Es wird eine Zeit dauern bis die alten Konzertdaten eingetragen sind. Aber sieht die sich tatsächlich jemand an? :)

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  • Edo Schoon (Freitag, 04. August 2017 22:44)

    Jungs wann seid ihr den das nächste Mal im Gilde Wind auf N'ey. Nach Wardenburg kommt ihr ja nicht mehr.

  • Edo Schoon (Freitag, 04. August 2017 22:41)

    Jungs, wann seid ihr denn das nächste Mal auf Norderney im Goode Wind. Nach Wardenburg kommt ihr ja nicht mehr.

Hey Edo, würden wir beides sehr gerne so schnell wie möglich machen. Für's Goode Wind haben wir noch keinen Termin. Da stehen leider ein paar Veränderungen an. Mehr dazu demnächst.

 

Auch Wardenburg würden wir gerne mal wieder spielen. Hab allerdings noch keine Infos wie es da z. Zt. mit dem Festival aussieht. Wenn Du noch entsprechende Pubs oder Kneipen kennst, immer her mit den Vorschlägen.

27.07.2017

Lüdenscheid ...

... was war das denn? Was für ein geiler Abend. Das Konzert im Dahlmann war der Abschluß einer kleinen Reihe ohne Poschi. Zunächst ging es um 20 Uhr im Biergarten los. Schon beim Aufbau gab es viele Helfer. Soundmann Christian baute Licht auf, der Nachbar schleppte die Anlage aus dem Bus und Mutter Wigginghaus machte ersma leckern Sauerbraten. Das Wetter war fantastisch. Bis 22 Uhr war draußen erlaubt und der Biergarten war gut gefüllt. Michael verkaufte an seinem rollenden Stand Ketten mit dem gewünschten Namen auf einem Reiskorn und alle waren bester Laune. Zu den letzten Open Air Songs gesellte sich Christian nochmal zu mir auf die Bühne. Diesmal allerdings um allerfeinste  2. Stimmen auf die Songs zu legen. Natürlich mussten wir noch 2 Zugaben geben, bevor wir in den Saal umzogen.

 

Nach einer einstündigen Umbaupause ging es weiter. Zunächst fanden noch nicht ganz so viele Leute den Weg ins Innere des Dahlmann’s. Unter ihnen aber einer, dessen Gesicht mir schon die ganze Zeit bekannt vorkam. Als er mich dann ansprach, klärte sich alles auf. 15 Jahre saß er in der JVA Werl ein und war nun endlich wieder ein freier Mann. Dort haben wir ja einige Konzerte gespielt. Deshalb war sein Besuch bei meinem Gig in seiner Heimatstadt “Pflicht”. Leider hatte ich nicht soviel Zeit zum quatschen. Es musste ja schließlich weitergehen. Machen wir noch, versprochen. Nach den ersten Songs wurde es dann voller. Das lag vor allem auch daran, dass die Bands “The Colts” und “The B-Stoxx” ihre Konzerte im Kurpark beendet hatten und nun den Abend im Dahlmann ausklingen ließen. Spontan stiegen deren Sänger mit ein oder legten selbst noch ein paar Acoustic Songs hin. Aber auch Christian blieb fleißig am Mikro. Somit endete dieser grandiose Abend in einer einzigartigen Jam-Session. Euch allen und natürlich besonders “Cheffe” Jürgen, vielen Dank für diesen fantastischen Abend.


Eine Woche zuvor ging es solo und völlig unplugged im No. 30, in Werl los. In Musikerkreisen heißt es ja “Wenn Du 50% Frauen im Publikum hast, hast Du es geschafft”. Sehr gut, denn ich brachte es an diesem Abend auf 95%. Ist das geil oder was? Das mein englischer Freund Rob sich das nicht entgehen ließ, war ja klar - also die Frauen natürlich. Die Mucke war ihm scheissegal :). Ein bisschen verloren kam ich mir noch vor, ohne meinen Leadgitarristen, aber die Werlerinnen machten fleißig mit. So ganz trauten sie sich zwar noch nicht bei den Chorpassagen, aber das wird beim nächsten Mal schon. Aber auch im No. 30 bekam ich unerwartete Unterstützung. Stammgast Daniel griff zunächst zur bereit stehenden Gitarre und wechselte dann zum Cajon. Immer wieder schön zu sehen wieviele versteckte Talente überall schlummern. Vielen Dank an Euch und natürlich an Küchen-Maestro Andreas, nebst Crew.


Sonntag morgen hieß es dann früh aufstehen, denn um 8 Uhr war Treffen mit Heino, der mich mit seinen Percussions in Braunlage unterstützte. Open Airs sind in Deutschland ja immer mit Vorsicht zu betrachten. Man weiß nie wann der nächste Wolkenbruch los geht. Aber auch diesmal hatten wir Glück. Zwar blieb die Sonne genauso aus wie der Regen, aber immerhin war’s trocken. So ganz trauten sich die Braunlager aber noch nicht vor die Tür oder die Pfarrer hatten sich in der Kirche heute extra lange Predigten vorgenommen. Erst nach und nach trudelten die ersten Besucher im Grimbart's ein, darunter auch einige Holländer, Dänen und Schweden, die den Harz als Reiseziel auserkoren hatten. Wer einmal da war, blieb auch bis zum Schluß und durfte sich zudem am leckeren Essen von Wolfgang’s Crew erfreuen. Wir kamen zwar erst nach dem Gig in den Genuß, dafür gab’s aber auch noch ein besonderes leckeres Desert zum Nachtisch. Vielen Dank auch an Euch alle und, wie immer, an die hart arbeitende Crew des Veranstalters.

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