Nächster Termin:
22.08.2026
Gütersloh, Germany
Green's
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17.08.2026
Wir musten erst nochmal nachsehen ... am 16.05.2014 waren wir zum letzten mal im "Hotel Gasthof Zur Post" in Sendenhorst-Albersloh. Warum hat das eigentlich so lange gedauert? Jedenfalls war es am gestrigen Sonntag Mittag endlich wieder so weit. Es begrüßte uns bestes Biergartenwetter, ein gut gelaunter Inhaber, samt Crew und ein volles Haus.
Vor vielen, vielen Jahren lernten wir hier einen völlig verrückten Basser kennen, einen gebürtigen Frankfurter namens Werner Wenzlitschke. Damals kam er nach 8 Songs zur Bühne und sagte in seinem "Maddin"-Slang einfach " Jungs, ich kenne all die Stücke, die Ihr hier spielt. Ich wohne nur ein paar Strassen entfernt von hier. Habt Ihr was dagegen, wenn ich meinen Bass hole und mal ein bisschen mitzocke?" Natürlich hatten wir nix dagegen, aber auch keine großen Erwartungen. Was dann passierte ist Geschichte. Seitdem hat Werner etliche Gigs mit uns absolviert. Zwischenzeitlich formierten wir mal ein Projekt mit dem Namen "Dos Hombres & the wicked sons", das sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Renner entwickelte und einige spektakuläre Gigs hinlegte. Dabei war, neben Werner, ein hervorragender Schlagzeuger und Backgroundsänger. Leider passte die Chemie mit dem etliche Jahre jüngeren Tobi nicht so recht und somit wurde die Band wegen Banalitäten wieder eingestampft. Keine Frage aber, dass Werner auch gestern, in seiner Heimat, von Anfang an bis, na ja, fast zum Ende, dabei war. Wie solch ein Talent seine Zeit an einem Job verschwenden kann, der ihn an einem Sonntag von solch einem Auftritt weg holt, werde ich nie verstehen.
Ebenfalls mit dabei war mal wieder unser Ulrich, der bei unseren Gigs der letzten Zeit ein bisschen Live-Erfahrung sammelt, indem er uns bei einigen Stücken an der Gitarre begleitet und sich mittlerweile auch schon am Leadgesang versucht.
Der absolute Höhepunkt des Tages war aber das Albersloher Publikum, dass diesen Auftritt zu dem wohl besten der letzten Jahre machte. Gestern Nachmittag stimmte einfach alles und wir alle wünschten uns aus vollem Herzen, dass dieser Tag wirklich niemals zu Ende gehen würde. Nach 5 Stunden war der Hunger dann aber doch zu groß. Das Frühstück lag schließlich schon etliche Stunden hinter uns und Andreas war kurz davor die Küche zu schließen. Trotzdem gab es nach dem Essen für die ganz besessenen Gäste, die einfach keine Ruhe geben wollten, den einen oder anderen Song, rein akustisch, als Nachschlag. Wenn da doch nur nicht der Abbau wäre. Aber auch der war dann schnell erledigt und alle ritten letztendlich erschöpft, aber glücklich in den Sonnenuntergang.
Uns bleibt nichts als Andreas Kordt, seiner Crew und diesem wirklich fantastischen Publikum "Danke, Danke, Danke" zu sagen. Wir sehen uns im nächsten Jahr hoffentlich wieder. Grüße gehen natürlich auch raus an Werner, Ulrich und unsere treuen Begleiter Katja, Tammy und Manni.
Am kommenden Samstag geht es dann in unserer heimlichen Heimat, im Green's in Gütersloh, weiter.
In Zeiten von Social Media kamen sie aus der Mode, weil sich niemand mehr die Mühe macht, einen kleinen persönlichen Gruß zu hinterlassen. Bei uns gibt es das gute, alte Gästebuch aber noch und wir freuen uns nach wie vor über jeden Eintrag. Also her mit Euren Lobpreisungen.
Bereits in den frühen 80er Jahren unternehmen Detlef Poschmann (Gitarre) und Jörg Reuter (Gesang, Rhythmus Gitarre) gemeinsame musikalische Gehversuche. Als „Poschi & Joschi“ schreiben sie ihre ersten Songs, werden aber von dem damals bekannten polnischen Duo „Lolek und Bolek“ schnell des Plagiierens bezichtigt.
Daraufhin flüchten die Beiden in die unendlichen Weiten der Wüsten und Prärien des US-Westens. Ständig auf der Suche nach dem magischen Riff, spielen sie abends am Lagerfeuer die Hits ihrer Helden.
Songs von Tom Petty, Lynyrd Skynyrd, Pink Floyd und vielen anderen schallen durch die Nacht der staubtrockenen Ebenen. Coyoten und Nachteulen sind zu dieser Zeit jedoch ihre einzigen Zuhörer.
Während Poschi durch ausufernde Gelage in den Bordellen von Tombstone, Wichita und Dodge City einen zweifelhaften Ruhm als „Sir Six Shot“ erlangt, macht Joschi vor allem dadurch auf sich aufmerksam, dass er drohende Auseinandersetzungen und Duelle durch markerschütternde Schreie beendet. Noch heute erzittert selbst der härteste Outlaw, wenn der Name „Screamin' J Rider“ fällt.
Schon bald bleibt den Beiden nur noch die Flucht über den Rio Grande nach Mexico. Doch die Pesos werden knapp und die rauhe, karge Landschaft gibt kaum Nahrung her. Da sie mittlerweile über ein stattliches Repertoire an Cover-Rock-Songs und eigenen Kompositionen verfügen, verdingen sie sich ab 1996 als Acoustic-Rock-Duo „Dos Hombres“. In den Cantinas und Live-Clubs erspielen sie sich im Laufe der Jahre eine treue Anhängerschaft. Dos Hombres gelten als Vorreiter einer musikalischen Bewegung, die heutzutage von Tausenden von Musikern, solo oder als Duo, nachgeahmt wird.
Doch mit dem Alter kommt die Sehnsucht nach den alten Wurzeln. Deshalb kehren „Sir Six Shot“ und „Screamin' J Rider“ in ihre Heimat zurück. Die musikalischen Outlaws entzünden dabei nicht nur die Lagerfeuer in den Clubs und Kneipen, sondern auch die Feuer in den Herzen ihrer Zuhörer.
Ja, uns ist klar, dass Einige das Thema nicht mehr hören können. Sie sind der Meinung, dass wir die Sache endlich auf sich beruhen lassen sollen. Aber, es ist nicht vorbei, im Gegenteil. Immer mehr Künstler werden mittlerweile Opfer von Ausgrenzung. Obwohl sie stellenweise seit Jahren in Clubs und Veranstaltungshäusern auftreten, werden sie plötzlich aufgrund ihrer Haltung nicht mehr gebucht oder bereits gebuchte Auftritte abgesagt.
Es wird Zeit, dass wir diesem faschistoiden Denken entschieden entgegen treten, bevor es zu spät ist. Irgendwann werdet auch Ihr Opfer sein. Das Zitat von Martin Niemöller sollte uns allen immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden:
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.
Der Fall "Jacques Baud" sollte JEDEN aufwachen lassen. Wer davon noch nichts gehört hat, hier ist ein kleiner Einblick. Ansonsten gibt es aber auch noch Google.
Heute verkleiden sie sich allerdings als Antifaschisten und sind im Namen des "Guten" unterwegs. Sie sind es aber, die sich der Nazi-Methoden bedienen, wie etwa Herr Osterhoff, seines Zeichens Geschäftsführer des Alten Schlachthofs in Soest. Fast 20 Jahre haben wir regelmäßig Auftritte im Schlachthof gespielt und alle, Zuschauer und Musiker, waren eine große bunte Familie. Niemand fragte woher man kam oder scherte sich um die Hautfarbe des Anderen. Wir genossen einfach zusammen einen Abend mit viel Musik, guter Laune und frei von jeglicher Politik.
Auch die Musiker unter sich waren eine einzige große Familie und jeder besuchte die Auftritte des Anderen, bis Herr Osterhoff seinen Posten übernahm. Seine erste Aktion war es, die Initiative "Soest ist bunt" zu gründen. Seitdem existiert allerdings nur noch schwarz und weiß, so wie man es mittlerweile in allen Bereichen hier in Deutschland feststellen kann. Da die entsprechende Szene gut miteinander vernetzt ist, fleißig denunziert, wie wir bereits mehrfach am eigenen Leibe erfahren durften und im Hintergrund gegen JEDEN Regierungskritiker vorgeht, wird es Zeit, dass wir uns ebenfalls miteinander verbinden. Ein erster Schritt hierzu ist es, eine Liste sämtlicher Veranstaltungshäuser zu erstellen, die Künstler aufgrund ihrer politischen Einstellung ausgrenzen. Dies starten wir nun endlich mit dieser Liste.
PS: Ich empfehle allen, die meine Aussagen und Kommentare nicht richtig verstehen, sich hier erstmal ein Bild von mir zu machen, bevor Ihr Euch ein Urteil über mich erlaubt. Allerdings solltet Ihr dies am besten an einem PC oder Laptop machen, da die Seite auf dem Handy nicht bei allen abrufbar ist. Beste Grüße. Jörg