Nächster Termin:
12.09.2026
Ratingen, Germany
Demonic Heads
18.09.2026
Bad Sassendorf, Germany
Old Willi
12.09.2026
Ratingen, Germany
Demonic Heads
18.09.2026
Bad Sassendorf, Germany
Old Willi
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07.09.2026
Andreas und wir haben uns nun auf den 18.09. für den Gig im Old Willi geeinigt. Er ist skeptisch, weil es sich um einen Freitag handelt. Also los, Leude, beweist ihm, dass die Sorgen unberechtigt sind und erscheint zahlreich.
07.09.2026
Am kommenden Samstag waren wir für 15:00 Uhr bei Steffy und Andreas im Old Willi, Bad Sassendorf eingeplant. Im Kurort findet an diesem Wochenende wieder eins der regelmässigen Oldtimer-Treffen statt, hauptsächlich jedoch im Kurpark selbst. Nichts destotrotz hätte Andreas uns gerne als Rahmenprogramm im Willi dabei gehabt.
Nun wird es aber wirklich kurios, denn ... alle musikalischen Auftritte, egal ob DJ oder Band, innerhalb des Stadtkerns von Bad Sassendorf, zählen für die GEMA als Veranstaltung innerhalb dieses Oldtimer-Treffens und damit Tausenden von Besuchern. Somit würden sich die GEMA-Gebühren für einen Gaststätten-Betreiber ebenfalls auf Tausende Euro belaufen. Ist das Wahnsinn? Das Ganze gilt für den Zeitraum 10:00 - 18:00 Uhr.
Andreas hat nun leider bereits Plakate und Flyer gedruckt, auf denen er unseren Auftritt für 19:00 Uhr ankündigt, dabei aber übersehen, dass wir am späten Abend bei unseren Freunden vom Demonic Heads MC in Ratingen sind. Somit blieb Andreas nichts anderes übrig, als den geplanten Gig abzusagen.
Wir arbeiten aber z. Zt. gemeinsam an einem Ausweichtermin.
In Zeiten von Social Media kamen sie aus der Mode, weil sich niemand mehr die Mühe macht, einen kleinen persönlichen Gruß zu hinterlassen. Bei uns gibt es das gute, alte Gästebuch aber noch und wir freuen uns nach wie vor über jeden Eintrag. Also her mit Euren Lobpreisungen.
Bereits in den frühen 80er Jahren unternehmen Detlef Poschmann (Gitarre) und Jörg Reuter (Gesang, Rhythmus Gitarre) gemeinsame musikalische Gehversuche. Als „Poschi & Joschi“ schreiben sie ihre ersten Songs, werden aber von dem damals bekannten polnischen Duo „Lolek und Bolek“ schnell des Plagiierens bezichtigt.
Daraufhin flüchten die Beiden in die unendlichen Weiten der Wüsten und Prärien des US-Westens. Ständig auf der Suche nach dem magischen Riff, spielen sie abends am Lagerfeuer die Hits ihrer Helden.
Songs von Tom Petty, Lynyrd Skynyrd, Pink Floyd und vielen anderen schallen durch die Nacht der staubtrockenen Ebenen. Coyoten und Nachteulen sind zu dieser Zeit jedoch ihre einzigen Zuhörer.
Während Poschi durch ausufernde Gelage in den Bordellen von Tombstone, Wichita und Dodge City einen zweifelhaften Ruhm als „Sir Six Shot“ erlangt, macht Joschi vor allem dadurch auf sich aufmerksam, dass er drohende Auseinandersetzungen und Duelle durch markerschütternde Schreie beendet. Noch heute erzittert selbst der härteste Outlaw, wenn der Name „Screamin' J Rider“ fällt.
Schon bald bleibt den Beiden nur noch die Flucht über den Rio Grande nach Mexico. Doch die Pesos werden knapp und die rauhe, karge Landschaft gibt kaum Nahrung her. Da sie mittlerweile über ein stattliches Repertoire an Cover-Rock-Songs und eigenen Kompositionen verfügen, verdingen sie sich ab 1996 als Acoustic-Rock-Duo „Dos Hombres“. In den Cantinas und Live-Clubs erspielen sie sich im Laufe der Jahre eine treue Anhängerschaft. Dos Hombres gelten als Vorreiter einer musikalischen Bewegung, die heutzutage von Tausenden von Musikern, solo oder als Duo, nachgeahmt wird.
Doch mit dem Alter kommt die Sehnsucht nach den alten Wurzeln. Deshalb kehren „Sir Six Shot“ und „Screamin' J Rider“ in ihre Heimat zurück. Die musikalischen Outlaws entzünden dabei nicht nur die Lagerfeuer in den Clubs und Kneipen, sondern auch die Feuer in den Herzen ihrer Zuhörer.
Ja, uns ist klar, dass Einige das Thema nicht mehr hören können. Sie sind der Meinung, dass wir die Sache endlich auf sich beruhen lassen sollen. Aber, es ist nicht vorbei, im Gegenteil. Immer mehr Künstler werden mittlerweile Opfer von Ausgrenzung. Obwohl sie stellenweise seit Jahren in Clubs und Veranstaltungshäusern auftreten, werden sie plötzlich aufgrund ihrer Haltung nicht mehr gebucht oder bereits gebuchte Auftritte abgesagt.
Es wird Zeit, dass wir diesem faschistoiden Denken entschieden entgegen treten, bevor es zu spät ist. Irgendwann werdet auch Ihr Opfer sein. Das Zitat von Martin Niemöller sollte uns allen immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden:
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.
Der Fall "Jacques Baud" sollte JEDEN aufwachen lassen. Wer davon noch nichts gehört hat, hier ist ein kleiner Einblick. Ansonsten gibt es aber auch noch Google.
Heute verkleiden sie sich allerdings als Antifaschisten und sind im Namen des "Guten" unterwegs. Sie sind es aber, die sich der Nazi-Methoden bedienen, wie etwa Herr Osterhoff, seines Zeichens Geschäftsführer des Alten Schlachthofs in Soest. Fast 20 Jahre haben wir regelmäßig Auftritte im Schlachthof gespielt und alle, Zuschauer und Musiker, waren eine große bunte Familie. Niemand fragte woher man kam oder scherte sich um die Hautfarbe des Anderen. Wir genossen einfach zusammen einen Abend mit viel Musik, guter Laune und frei von jeglicher Politik.
Auch die Musiker unter sich waren eine einzige große Familie und jeder besuchte die Auftritte des Anderen, bis Herr Osterhoff seinen Posten übernahm. Seine erste Aktion war es, die Initiative "Soest ist bunt" zu gründen. Seitdem existiert allerdings nur noch schwarz und weiß, so wie man es mittlerweile in allen Bereichen hier in Deutschland feststellen kann. Da die entsprechende Szene gut miteinander vernetzt ist, fleißig denunziert, wie wir bereits mehrfach am eigenen Leibe erfahren durften und im Hintergrund gegen JEDEN Regierungskritiker vorgeht, wird es Zeit, dass wir uns ebenfalls miteinander verbinden. Ein erster Schritt hierzu ist es, eine Liste sämtlicher Veranstaltungshäuser zu erstellen, die Künstler aufgrund ihrer politischen Einstellung ausgrenzen. Dies starten wir nun endlich mit dieser Liste.
PS: Ich empfehle allen, die meine Aussagen und Kommentare nicht richtig verstehen, sich hier erstmal ein Bild von mir zu machen, bevor Ihr Euch ein Urteil über mich erlaubt. Allerdings solltet Ihr dies am besten an einem PC oder Laptop machen, da die Seite auf dem Handy nicht bei allen abrufbar ist. Beste Grüße. Jörg