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12.09.2026
Bad Sassendorf, Germany
Old Willi
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06.09.2026
Man soll den Tag nie vor dem Abend loben, bzw. den Abend nicht vor der Nacht. Um 20:00 Uhr sollte die Kneipennacht in Medebach am vergangenen Samstag beginnen. Um 19:30 Uhr waren die Strassen jedoch wie leer gefegt. So fanden sich zum Start auch nur wenige Besucher im Alena's AnGERICHTet, einem wirklich sehr netten Cafe / Restaurant, ein. Trotzdem machte der Auftakt in intimer Atmosphäre auf Anhieb richtig Spaß. Wir stellten uns also auf einen gemütlichen Abend ein. Aber, weit gefehlt.
Gerade machten sich die ersten Gäste auf um weiterzuziehen, denn schließlich wurde ja in 5 weiteren Locations Programm geboten, als auch schon eine wilde Meute hereinstürmte, die sichtlich Bock auf Livemusik hatte. Darunter auch die Junggesellenabschiedsgesellschft um Steffen, den zukünftigen Bräutigam. Kaum angekommen, bat Steffen auch schon darum, die Gitarre und das Mikrofon zu übernehmen, um einen Song darzubieten. Sportfreunde Stiller ist nu nich gerade unsere Musik, aber zumindest war seine Version deutlich besser als das Original - Respekt. Natürlich forderten seine Jungs eine Zugabe, die sie auch bekommen sollten.
Bei Kneipenfestivals herrscht normalerweise ein reges Kommen und Gehen. Nicht so an diesem Abend. Verdammt viele hatten sich mittlerweile eingerichtet und blieben uns bis zum letzten Akkord erhalten, wie z.B. unser Besucherpaar aus Ahaus, das wir hoffentlich im November im Unbrexit wiedersehen.
So wurde aus diesem anfänglich ruhigen Abend doch noch ein wilder Ritt, an den wir uns gerne zurückerinnern werden.
Unser Dank geht, wie immer, an alle Beteiligten, als da wären: Unseren Booker Thomas Mester von evento!, an den Veranstalter Pascal Möhrke und seine Crew von "Veranstaltungen in Winterberg", Alena und ihre Belegschaft und natürlich jeden einzelnen Besucher. Ihr wart großartig.
In Zeiten von Social Media kamen sie aus der Mode, weil sich niemand mehr die Mühe macht, einen kleinen persönlichen Gruß zu hinterlassen. Bei uns gibt es das gute, alte Gästebuch aber noch und wir freuen uns nach wie vor über jeden Eintrag. Also her mit Euren Lobpreisungen.
Bereits in den frühen 80er Jahren unternehmen Detlef Poschmann (Gitarre) und Jörg Reuter (Gesang, Rhythmus Gitarre) gemeinsame musikalische Gehversuche. Als „Poschi & Joschi“ schreiben sie ihre ersten Songs, werden aber von dem damals bekannten polnischen Duo „Lolek und Bolek“ schnell des Plagiierens bezichtigt.
Daraufhin flüchten die Beiden in die unendlichen Weiten der Wüsten und Prärien des US-Westens. Ständig auf der Suche nach dem magischen Riff, spielen sie abends am Lagerfeuer die Hits ihrer Helden.
Songs von Tom Petty, Lynyrd Skynyrd, Pink Floyd und vielen anderen schallen durch die Nacht der staubtrockenen Ebenen. Coyoten und Nachteulen sind zu dieser Zeit jedoch ihre einzigen Zuhörer.
Während Poschi durch ausufernde Gelage in den Bordellen von Tombstone, Wichita und Dodge City einen zweifelhaften Ruhm als „Sir Six Shot“ erlangt, macht Joschi vor allem dadurch auf sich aufmerksam, dass er drohende Auseinandersetzungen und Duelle durch markerschütternde Schreie beendet. Noch heute erzittert selbst der härteste Outlaw, wenn der Name „Screamin' J Rider“ fällt.
Schon bald bleibt den Beiden nur noch die Flucht über den Rio Grande nach Mexico. Doch die Pesos werden knapp und die rauhe, karge Landschaft gibt kaum Nahrung her. Da sie mittlerweile über ein stattliches Repertoire an Cover-Rock-Songs und eigenen Kompositionen verfügen, verdingen sie sich ab 1996 als Acoustic-Rock-Duo „Dos Hombres“. In den Cantinas und Live-Clubs erspielen sie sich im Laufe der Jahre eine treue Anhängerschaft. Dos Hombres gelten als Vorreiter einer musikalischen Bewegung, die heutzutage von Tausenden von Musikern, solo oder als Duo, nachgeahmt wird.
Doch mit dem Alter kommt die Sehnsucht nach den alten Wurzeln. Deshalb kehren „Sir Six Shot“ und „Screamin' J Rider“ in ihre Heimat zurück. Die musikalischen Outlaws entzünden dabei nicht nur die Lagerfeuer in den Clubs und Kneipen, sondern auch die Feuer in den Herzen ihrer Zuhörer.
Ja, uns ist klar, dass Einige das Thema nicht mehr hören können. Sie sind der Meinung, dass wir die Sache endlich auf sich beruhen lassen sollen. Aber, es ist nicht vorbei, im Gegenteil. Immer mehr Künstler werden mittlerweile Opfer von Ausgrenzung. Obwohl sie stellenweise seit Jahren in Clubs und Veranstaltungshäusern auftreten, werden sie plötzlich aufgrund ihrer Haltung nicht mehr gebucht oder bereits gebuchte Auftritte abgesagt.
Es wird Zeit, dass wir diesem faschistoiden Denken entschieden entgegen treten, bevor es zu spät ist. Irgendwann werdet auch Ihr Opfer sein. Das Zitat von Martin Niemöller sollte uns allen immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden:
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.
Der Fall "Jacques Baud" sollte JEDEN aufwachen lassen. Wer davon noch nichts gehört hat, hier ist ein kleiner Einblick. Ansonsten gibt es aber auch noch Google.
Heute verkleiden sie sich allerdings als Antifaschisten und sind im Namen des "Guten" unterwegs. Sie sind es aber, die sich der Nazi-Methoden bedienen, wie etwa Herr Osterhoff, seines Zeichens Geschäftsführer des Alten Schlachthofs in Soest. Fast 20 Jahre haben wir regelmäßig Auftritte im Schlachthof gespielt und alle, Zuschauer und Musiker, waren eine große bunte Familie. Niemand fragte woher man kam oder scherte sich um die Hautfarbe des Anderen. Wir genossen einfach zusammen einen Abend mit viel Musik, guter Laune und frei von jeglicher Politik.
Auch die Musiker unter sich waren eine einzige große Familie und jeder besuchte die Auftritte des Anderen, bis Herr Osterhoff seinen Posten übernahm. Seine erste Aktion war es, die Initiative "Soest ist bunt" zu gründen. Seitdem existiert allerdings nur noch schwarz und weiß, so wie man es mittlerweile in allen Bereichen hier in Deutschland feststellen kann. Da die entsprechende Szene gut miteinander vernetzt ist, fleißig denunziert, wie wir bereits mehrfach am eigenen Leibe erfahren durften und im Hintergrund gegen JEDEN Regierungskritiker vorgeht, wird es Zeit, dass wir uns ebenfalls miteinander verbinden. Ein erster Schritt hierzu ist es, eine Liste sämtlicher Veranstaltungshäuser zu erstellen, die Künstler aufgrund ihrer politischen Einstellung ausgrenzen. Dies starten wir nun endlich mit dieser Liste.
PS: Ich empfehle allen, die meine Aussagen und Kommentare nicht richtig verstehen, sich hier erstmal ein Bild von mir zu machen, bevor Ihr Euch ein Urteil über mich erlaubt. Allerdings solltet Ihr dies am besten an einem PC oder Laptop machen, da die Seite auf dem Handy nicht bei allen abrufbar ist. Beste Grüße. Jörg