Nächster Termin:
23.10.2026
Wickede / Ruhr, Germany
Colorado
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Die neuesten Informationen seht Ihr direkt hier, aber nur, wenn es auch absolut wichtig ist.
18.10.2026
Dem Einen oder Anderen dürfte aufgefallen sein, dass unsere Location-Blacklist verschwunden ist. Der Grund ist ganz einfach: Es wird Zeit sich vom politischen Drumherum zurückzuziehen, denn manche Dinge erledigen sich dann doch irgendwann von alleine. Wir wünschen dem geschätzten Herrn Osterhoff vom Alten Schlachthof, Soest einen guten Abflug.
Ob gerade ein gepflegter Wandel durch die Gesellschaft geht, kann ich noch nicht genau einschätzen. Es macht aber immer mehr den Anschein, dass die Leute keinen Bock mehr auf die Gesinnungsgenossen haben. Lassen wir uns überraschen was kommt.
Grüße vom Jörg
In Zeiten von Social Media kamen sie aus der Mode, weil sich niemand mehr die Mühe macht, einen kleinen persönlichen Gruß zu hinterlassen. Bei uns gibt es das gute, alte Gästebuch aber noch und wir freuen uns nach wie vor über jeden Eintrag. Also her mit Euren Lobpreisungen.
Bereits in den frühen 80er Jahren unternehmen Detlef Poschmann (Gitarre) und Jörg Reuter (Gesang, Rhythmus Gitarre) gemeinsame musikalische Gehversuche. Als „Poschi & Joschi“ schreiben sie ihre ersten Songs, werden aber von dem damals bekannten polnischen Duo „Lolek und Bolek“ schnell des Plagiierens bezichtigt.
Daraufhin flüchten die Beiden in die unendlichen Weiten der Wüsten und Prärien des US-Westens. Ständig auf der Suche nach dem magischen Riff, spielen sie abends am Lagerfeuer die Hits ihrer Helden.
Songs von Tom Petty, Lynyrd Skynyrd, Pink Floyd und vielen anderen schallen durch die Nacht der staubtrockenen Ebenen. Coyoten und Nachteulen sind zu dieser Zeit jedoch ihre einzigen Zuhörer.
Während Poschi durch ausufernde Gelage in den Bordellen von Tombstone, Wichita und Dodge City einen zweifelhaften Ruhm als „Sir Six Shot“ erlangt, macht Joschi vor allem dadurch auf sich aufmerksam, dass er drohende Auseinandersetzungen und Duelle durch markerschütternde Schreie beendet. Noch heute erzittert selbst der härteste Outlaw, wenn der Name „Screamin' J Rider“ fällt.
Schon bald bleibt den Beiden nur noch die Flucht über den Rio Grande nach Mexico. Doch die Pesos werden knapp und die rauhe, karge Landschaft gibt kaum Nahrung her. Da sie mittlerweile über ein stattliches Repertoire an Cover-Rock-Songs und eigenen Kompositionen verfügen, verdingen sie sich ab 1996 als Acoustic-Rock-Duo „Dos Hombres“. In den Cantinas und Live-Clubs erspielen sie sich im Laufe der Jahre eine treue Anhängerschaft. Dos Hombres gelten als Vorreiter einer musikalischen Bewegung, die heutzutage von Tausenden von Musikern, solo oder als Duo, nachgeahmt wird.
Doch mit dem Alter kommt die Sehnsucht nach den alten Wurzeln. Deshalb kehren „Sir Six Shot“ und „Screamin' J Rider“ in ihre Heimat zurück. Die musikalischen Outlaws entzünden dabei nicht nur die Lagerfeuer in den Clubs und Kneipen, sondern auch die Feuer in den Herzen ihrer Zuhörer.